Abendseminar – Mit schwierigen Emotionen sein



Können sie sich ein Familienleben ohne schwierige Emotionen vorstellen? Wollen sie das überhaupt? Wir brauchen Emotionen und Gefühle wie die Luft zum Atmen. Oft sind sie wunderbar, leicht und angenehm. Manchmal sind sie verletzend, bedrohlich und kaum auszuhalten. Wir alle erleben Gefühle wie Traurigkeit, Unbehagen, Scham oder Ärger die wir wegzuschieben oder zu vermeiden versuchen. Wir haben Wiederstände gegen unangenehme Erfahrungen, wir hadern und versuchen uns von ihnen so schnell wie möglich wieder abzulenken.

Schwierige Emotionen machen uns deutlich, dass gerade etwas Wichtiges fehlt. Sie helfen uns dabei, nicht erfüllte Bedürfnisse zu erkennen. Anhand der Emotionen erkennen wir also, ob uns etwas fehlt oder wir etwas Erfüllendes wiederholen können. In dieser Logik gibt es deshalb auch keine «guten» oder «schlechte» Emotionen – alle sind da, und alle haben ihren Sinn.

In diesem Abendseminar werden sie ihr Bewusstsein vertieft auf ihre eigenen inneren Zustände richten und schwierige Emotionen achtsam, mit Offenheit und Mitgefühl erforschen. Wir werden den Emotionen erlauben da zu sein, sie im Körper spüren und benennen, anstatt sie gleich wegzustossen. Wenn wir im Alltag lernen die Emotionen bewusster wahrzunehmen und sie zu benennen, können sie uns nicht mehr so leicht überwältigen. So lernen wir Verantwortung über unsere eigenen Emotionen zu behalten.

«If you name it, you tam it!»

Daten und Zeit:
8. März 2022

Jeweils von 18.00 bis 21.30 Uhr (halbe Stunde Pause)

Kosten:
90.- / Paare 150.-